(jj) Obwohl die Werte vieler Classic-Cars in den USA im Laufe der Jahre gestiegen sind, gibt es nach wie vor viele erschwingliche Classic-Cars, wenn man ein Auto in den USA kaufen will. Die Nachfrage nach erschwinglichen Classic-Cars wächst weiter, und in den USA gibt es eine Menge davon… Aus dem Grund werden jährlich Tausende US-Cars unter anderem nach Europa exportiert. Der Eigenimport ist dabei natürliche eine Möglichkeit – aber auch mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden. Einfacher wird das natürlich wenn man sich entweder an einen professionellen Importeur wendet oder einen bereits umgerüsteten / zugelassenen Wagen erwirbt. Wir haben uns auf dem Markt mal umgeschaut und 4 „bezahlbare“ Autos rausgesucht.

ab 5.000€ – Pontiac Firebird (3. Generation)

Pontiac Firebird Foto by wikimedia
4 bezahlbare US-Classic-Cars – Pontiac Firebird Foto by wikimedia

Im Frühjahr 1982 wurde die dritte Generation des Feuervogels vorgestellt. Diese ist (mit deutschem TÜV) bereits ab 5.000€ zu finden. Dieser Firebird, mit einer moderneren, sportlicheren Karosserie wurde zur Markteinführung als futuristisches Wunderauto K.I.T.T. in der Fernsehserie Knight Rider präsentiert. Ein wesentliches Merkmal sind die Klappscheinwerfer. Die Motorisierung reicht vom 2,5-Liter-Vierzylinder mit 67 kW bis zum 5,7-Liter-Achtzylinder mit 181 kW (248 PS). Einen ausführlicheren Bericht über den Pontiac Firebird findet ihr in unserer letzten Ausgabe (Februar)

ab 10.000€ – Chevrolet Caprice (3. Generation)

Chevrolet Caprice Foto by Ralf Roletschek -  Roletschek.at
4 bezahlbare US-Classic-Cars – Chevrolet Caprice Foto by Ralf Roletschek – Roletschek.at

Ab Herbst 1976 wurden die großen Chevrolet im Rahmen des Downsizing erstmals kleiner. Die Länge des neuen Caprice betrug „nur“ noch 5,39 statt 5,66 Meter wie beim Vorgänger, das Gewicht der Basisversion sank von 1891 auf 1600 Kilogramm. Im Programm standen Impala und Caprice Classic jeweils als zweitüriges Coupé mit gewölbter Heckscheibe, viertürige Limousine und fünftüriger Kombi. Der Caprice Classic unterschied sich vom Impala durch eine etwas bessere Ausstattung (Zweiklanghorn, Chromzierleisten, Uhr), einen Kühlergrill mit mehr Chrom und neben den Scheinwerfern sitzende Blinkleuchten. Die Motorisierung reicht vom 3,8-Liter-Sechszylinder mit 81 kW bis zum 5,7-Liter-Achtzylinder mit 125 kW.

ab 10.000€ – Buick Electra (5. Generation)

Buick Electra Foto by IFCAR
4 bezahlbare US-Classic-Cars – Buick Electra Foto by IFCAR

Der Electra 225 stellt (auf dem langen Radstand) die Luxusausführung des großen Buick dar, die Basisversion hieß Le Sabre und besaß den kürzeren Radstand. Die zugehörigen Kombi-Modelle wurden bis Sommer 1980 als eigene Modellreihe unter dem Namen Buick Estate Wagon vermarktet, danach wurden sie in die beiden genannten Baureihen integriert.

Lieferbar war der Electra 225 als Basismodell und als umfangreicher ausgestatteter Electra 225 Limited, jeweils als viertürige Limousine und als zweitüriges Coupé. Den Antrieb übernahmen V8-Motoren von 5,7 oder 6,6 Liter Hubraum.

Die Kombi-Version wurde in dieser Form noch bis 1990 weitergebaut. Vom letzten Electra mit Heckantrieb entstanden in fast acht Jahren ca. 802.000 Exemplare.

ab 12.000€ – Dodge RAM (1. Generation)

Dodge Ram Foto by IFCAR
4 bezahlbare US-Classic-Cars – Dodge Ram Foto by IFCAR

Unter dem Namen Dodge Ram kam das Fahrzeug zum ersten Mal 1981 auf den Markt und war der Nachfolger der Dodge D-Serie. Bis Anfang der 1990er Jahre galten Dodge-Pick-ups selbst im mittleren Westen als langweilig und unauffällig.

Die erste Generation wurde 1981 vorgestellt, das D-Modell verfügte über einen Hinterradantrieb, das *W-Modell über einen Allradantrieb. Das Auto war wahlweise mit einer Ladefläche von 6 Fuß 5 Zoll (ca. 2 m) oder 8 Fuß (ca. 2,5 m) erhältlich. Äußerlich ähnelte diese Generation der vorangegangenen Dodge D-Serie, die Karosserie war nur leicht überarbeitet worden.Obwohl diese Generation recht beliebt war, waren die Verkaufszahlen, verglichen mit der Ford F-Serie und dem Konkurrenzmodell von General Motors enttäuschend, da in den meisten Jahren seiner Produktion weniger als 100.000 Stück verkauft wurden.