Start Motorsport Ben Tuck ist der erste Sieger in der DTM Trophy

Ben Tuck ist der erste Sieger in der DTM Trophy

2020 DTM Trophy Spa; Tim Heinemann (GER), HP Racing, Ben Tuck (GBR), Walkenhorst Motorsport, Max Koebolt (NED), Walkenhorst Motorsport
  • Start-Ziel-Sieg für den Briten im Walkenhorst-Motorsport-BMW
  • Tim Heinemann und Max Koebolt komplkettieren das Podium
  • Gelungene Premiere der neuen Rennserien in Spa-Francorchamps

Mit einem souveränen Start-Zielsieg dominierte der Brite Ben Tuck im BMW M4 des Teams Walkenhorst Motorsport das Geschehen bei der Premiere der DTM Trophy auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Mit der schnellsten Zeit im freien Training, der Pole-Position und seinem Rennsieg war es für Tuck ein nahezu perfekter Tag in den belgischen Ardennen. Rang zwei im halbstündigen Rennen ging an Tim Heinemann im HP-Racing-International-Mercedes-AMG. Der Niederländer Max Koebolt, Teamkollege von Ben Tuck bei Walkenhorst Motorsport, sicherte sich den dritten Platz .

Bei herrlichem Sommerwetter begeisterten die Teilnehmer bei der Premiere der DTM Trophy mit Motorsport vom Feinsten auf einer der berühmteste Strecken der Welt. Ben Tuck startete von der Pole-Position und profitierte von seiner optimalen Ausgangslage: Er führte das Feld nach dem rollenden Start in die La-Source-Haarnaadelkurve. Hinter ihm ging es turbulent zu: Heinemann fiel nach einem eher mäßigen Start auf Platz vier hinter Kisiel und Koebolt zurück. Er konnte aber auf der Kemmel-Geraden seine Position zurückerobern als Kisiel kurz von der Strecke abkam und dann leicht mit Koebolt kollidierte.

2020 DTM Trophy Spa; Ben Tuck (GBR), Walkenhorst Motorsport

Vorne kontrollierte Tuck souverän das Geschehen und überquerte nach 12 Runden als Sieger die Ziellinie. Heinemann konnte den Erstplatzierten nicht mehr angreifen, war aber zufrieden mit Rang zwei, während sich Koebolt trotz Beschädigungen an seinem Auto nach der Kollision auf Platz drei ins Ziel rettete. Jan Kisiel beendete im Leipert-Motorsport-Mercedes das Rennen als Vierter, Felix Hirsiger war auf Platz fünf im Allied-Racing-Porsche bester Juniorfahrer.

Zeittraining: Pole-Position for Ben Tuck
Nachdem er bereits im freien Training am Vormittag auf einer abtrocknenden Strecke die Zeitenliste angeführt hatte, war Ben Tuck im Walkenhorst Motorsport-BMW im Zeittraining der Schnellste. Auf der 7,004 Kilometer langen Strecke von Spa-Francorchamps fuhr er mit 2.31,821 Minuten die Bestzeit. Damit verdrängte er Tim Heinemann, der im HP-Racing-Mercedes-AMG lange Zeit den ersten Platz innehatte, von der Spitze. Aus der zweiten Startreihe fuhren je ein BMW- und ein Mercedes-Fahrer als Drittschnellster (Max Koebolt im Walkenhorst M4) beziehungsweise Viertbester (Jan Kisiel im Leipert-Motorsport-Mercedes) ins Ziel. Als Fünftplatzierter im Porsche des Teams Allied Racing sorgte Felix Hirsiger nicht nur dafür, dass drei verschiedene Marken in den Top Fünf vertreten waren, sondern er war auch schnellster Juniorfahrer im Feld.

„Mein Team Walkenhorst hat den gesamten Tag einfach einen tollen Job gemacht. Es lag also an mir, es entsprechend umzusetzen, was mir zum Glück gelungen ist. Zu Beginn hatte ich ein Duell mit Jan Kisiel, das ein bisschen knifflig war. Danach ging es darum, die Gegner hinter mir zu halten. Dank der Hilfe von Jörg Müller habe ich das gut hinbekommen.“
Ben Tuck, Walkenhorst Motorsport
„Ich bin richtig zufrieden. Die Top Drei war das Ziel. Und ja, gewinnen wäre auch schön gewesen. Ich habe aber zu Beginn des Rennens Zeit verloren und das Einteilen der Reifen war wegen der Hitze etwas schwierig heute. Ich hatte keine Chance auf den Sieg– deshalb bin ich auch mit Platz zwei glücklich. Danke an das Team der DTM Trophy – die ‚Balance of Performance‘ ist aus meiner Sicht gelungen. Dazu hat mir mein Team ein gutes Auto hingestellt.“
Tim Heinemann, HP Racing International
„Mein Start war gut. Oben in ‚Raidillon‘ kam ich bei einem Duell etwas weit raus, es gab eine kurze Berührung. Danach war das Auto nicht mehr ganz gerade. Ich konnte den Top-Jungs aber dennoch gut folgen. Alles in allem ein großer Tag, auch für die DTM Trophy selbst. Ich freue mich schon auf morgen.” Max Koebolt, Walkenhorst Motorsport