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Rübezahls Rückkehr: Joachim Witt

Eine klassische, kontinuierliche Erfolgsstory ist sie nicht, die Geschichte des Joachim Witt. Der “Goldene Reiter” – ein Produkt tiefer Depression und unglaublicher Abscheu gegenüber bestehenden Konventionen – trifft auf eigentümliche Art und Weise den Nerv der Massen und wird nicht nur zur Hymne einer ganzen Generation, sondern aus dem Stand ein Klassiker. Joachims lang gehegter Zweifel, je durch seine nonkonformistischen Klangwelten dem Spießertum der Mitt- und Endsiebziger entfliehen zu können, ist ausgeräumt. Fürs erste jedenfalls, denn die Neue Deutsche Welle – anfangs noch künstlerischer Aufbruch – verkommt zur industriellen Spaßveranstaltung und zieht ihre Protagonisten in den unvermeidlichen Abgrund. So auch Joachim Witt.

Mutige Alben wie die Industrial-Funk-Breitseite “Mit Rucksack und Harpune” aus dem Jahr 1985 oder die 1992 mit Annette Humpe produzierte Tragikomödie “Kapitän der Träume” geraten zu desaströsen Flops, weil das Label NDW an Witt haftet wie ein alter Kaugummi. Sechs Jahre Pause als Privatmann, eine gescheiterte Ehe und eine verloren geglaubte neue Liebe später staut sich 1998 “Die Flut” an, eine in Akkorde gefasste Eruption Weltschmerz, die zur Jahrtausendwende noch viel mehr – und vor allem andere – Hörer in ihren Bann zieht als “Goldener Reiter”. Witt hat als Gallionsfigur der Neuen Deutschen Welle den Stempel NDW endlich hinter sich lassen können.

Viele Male erfand Joachim Witt sich bereits neu und gestaltet immer am Nerv der Zeit maßgeblich deutsche Musikgeschichte. Er stellte sich schon immer, manchmal provokativ, seinen Kritikern und scheute vor Politik- und Gesellschaftskritik nie zurück. 16 Alben veröffentlichte Witt seit 1980. Eine besonders enge Verbindung zu seinen Fans baute Witt über seine letzten Alben ICH und THRON auf, die er durch eine Crowdfunding-Kampagne realisiert hat, um unabhängig von Dritten an seinen musikalischen Visionen arbeiten zu können.

So entstand nun auch das letzte Werk des Ausnahmekünstlers: RÜBEZAHL melancholisch, magisch und dunkel. In Zusammenarbeit mit Lord Of The Lost-Mastermind Chris Harms als Produzent entsteht das bisher düsterste Album in Witts gesamter Diskographie.

Thematisch unter anderem angesiedelt im Gebirge, bei Riesen und Berggeistern, beweist Joachim Witt hier wieder einmal mehr auch seine Liebe zum romantischen Naturalismus, ohne dabei seinen ureigenen Stil zu verlieren.

RÜBEZAHL ist launisch, temperamentvoll, rigoros, stolz, Freund und Feind und zieht auf wie ein musikalisches Gewitter!

Es dauert nicht mehr lange, dann erscheint das neue Album „Rübezahls Rückkehr“ endlich auch im normalen Handel (die Unterstützer der Crowdfunding Kampagne haben das Album ja bereits in digitaler Form seit Weihnachten 2019). Ab dem 03. April 2020 ist das Album dann bei allen bekannten Verkaufsstellen zu haben – genau rechtzeitig vor der dazu passenden Tour, damit alle textsicher LIVE mitfeiern können!

RÜBEZAHLS RÜCKKEHR TOUR 2020

Nachdem Joachim Witt gerade mit atemberaubenden Arrangements seiner Songs und einem großen Orchester auf eigener Refugium Klassik Tournee war, dabei allabendlich auf einzigartige Weise sein Publikum überzeugte und für Gänsehautmomente sorgte, kündigt er nun bereits seine nächste Konzertreihe an. Zum neuen Album „Rübezahls Rückkehr“ kehrt Joachim Witt wieder in voller Bandbesetzung auf die Bühne zurück und lässt die Hallen erbeben mit einem mächtigen Klanggewitter, passend zum Sound des neuen Albums, dass vor der Tour erscheinen wird. Erneut von Chris Harms (Lord of the Lost) produziert, vereint das neue Album „Rübezahls Rückkehr“ wie schon sein Vorgänger die Stimme von Joachim Witt mit wuchtigen Soundwänden zu einer donnernden Atmosphäre und erbaut eine Klangkathedrale von unglaublicher Intensität. Ein monumentaler Sound, der in dieser Verbindung wohl einzigartig ist.